Schon
in der Vergangenheit erfreuten sich die beiden Einrichtungen eines besonders
regen Engagements, war von den Vertretern des örtlichen Jugendamtes anlässlich
der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Pfarrsaal der
Heilig-Geist-Kirche in Forsbach zu erfahren.
„Kinder
dürfen nicht untergehen“
In den
Grußworten der Stadt Rösrath, die Bürgermeister Marcus Mombauer (CDU)
überbrachte, wie auch jener von Rösraths Pfarrer Franz Gerards, der zusammen mit
Kirchenvorstandsmitglied Heiner Diesteldorf das Katholische Bildungswerk
vertrat, wurde deutlich, dass am Ende innerhalb der Stadt Rösrath fünf
Familienzentren geplant seien. Pfarrer Gerards erhob dabei die Forderung:
„Kinder dürfen nicht in der Gesellschaft untergehen.“ Dafür steht auch die
Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes Rösrath e. V., Silvia
Kulike.
Hauptzweck
des Treffens war die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages unter den 37
Beteiligten dieser Gründung.
Dass
es dabei in erster Linie um das Wohl der Kinder ging, ergab sich bereits aus dem
Zusammenspiel der Gemeinschaftsgrundschule Forsbach, der Elterninitiative
„Regenbogen e. V.“, der Musikschule Rösrath / Overath, der Sprachtherapeutin
Ursula Romeike, der Heilpädagogin Sandra Sohmer, der Frauenärztin Dr. Martina
Waltz, den Kinderärzten Dr. Jansen und Hand, der Zahnärztin Dr. Neuendorf, der
Caritas-Frühförderung, der Diakonie-Sozialstation, der Heilpädagogin Frau Link,
des Hoffnungsthaler Wöllnerstifts und nicht zuletzt auch des Ortskartells
Forsbach (Vorsitz: Dieter Happ), der für die Feste und Feiern innerhalb des
Stadtteils Forsbach verantwortlich zeichnet.
Elke
Günzel vom Jugendamt der Stadt Rösrath hob im Gespräch mit der Bergischen
Landeszeitung hervor: „Damit die Kinder gut aufwachsen können, ist neben den
Eltern auch das Engagement des gesamten Gemeinwesens gefragt.“ Das gelte ganz
besonders für die Stadt Rösrath, denn viele Familien mit Kindern ziehe es in
unsere Stadt, fügte Jugendamtsleiter Klaus Grass hinzu. Umso mehr komme es
darauf an, Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsangebote, Spielplätze und andere
Betreuungseinrichtungen, gute Schulen, Kindertageseinrichtungen und nun auch
Familienzentren anbieten zu können. Von dem Rösrather Beigeordneten Ulrich
Kowalewski war zu erfahren, dass insgesamt fünf dieser Zentren geplant seien,
eins für jeden der Rösrather Stadtteile.
In
einem ausliegenden Grußwort des Landesministers für Generationen, Familie,
Frauen und Integration Armin Laschet (CDU) heißt es dazu: „Die Landesregierung
NRW hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2012 insgesamt 3000 Familienzentren
zu gründen. Ich wünsche allen, den schon
bestehenden
und den neuen, gutes Gelingen und danke den beteiligten Akteuren für ihr großes
Engagement.“