Familienzentrum

 

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Von GEORG GEIST, 04.05.09,  Bergische  Landeszeitung

RÖSRATH-FORSBACH. Nachdem vergangenes Jahr bereits in den Stadtteilen Rösrath und Hoffnungsthal Familienzentren installiert worden sind, haben sich jetzt auch die beiden Kindertageseinrichtungen „Arche Noah“ (Kath. Pfarrgemeinde) und die der Stadt Rösrath am Forsbacher Höhenweg zu einem Familienzentrum zusammengeschlossen.   

Schon in der Vergangenheit erfreuten sich die beiden Einrichtungen eines besonders regen Engagements, war von den Vertretern des örtlichen Jugendamtes anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Pfarrsaal der Heilig-Geist-Kirche in Forsbach zu erfahren.

„Kinder dürfen nicht  untergehen“

In den Grußworten der Stadt Rösrath, die Bürgermeister Marcus Mombauer (CDU) überbrachte, wie auch jener von Rösraths Pfarrer Franz Gerards, der zusammen mit Kirchenvorstandsmitglied Heiner Diesteldorf das Katholische Bildungswerk vertrat, wurde deutlich, dass am Ende innerhalb der Stadt Rösrath fünf Familienzentren geplant seien. Pfarrer Gerards erhob dabei die Forderung: „Kinder dürfen nicht in der Gesellschaft untergehen.“ Dafür steht auch die Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes Rösrath e. V., Silvia Kulike.

Hauptzweck des Treffens war die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages unter den 37 Beteiligten dieser Gründung.

Dass es dabei in erster Linie um das Wohl der Kinder ging, ergab sich bereits aus dem Zusammenspiel der Gemeinschaftsgrundschule Forsbach, der Elterninitiative „Regenbogen e. V.“, der Musikschule Rösrath / Overath, der Sprachtherapeutin Ursula Romeike, der Heilpädagogin Sandra Sohmer, der Frauenärztin Dr. Martina Waltz, den Kinderärzten Dr. Jansen und Hand, der Zahnärztin Dr. Neuendorf, der Caritas-Frühförderung, der Diakonie-Sozialstation, der Heilpädagogin Frau Link, des Hoffnungsthaler Wöllnerstifts und nicht zuletzt auch des Ortskartells Forsbach (Vorsitz: Dieter Happ), der für die Feste und Feiern innerhalb des Stadtteils Forsbach verantwortlich zeichnet.

Elke Günzel vom Jugendamt der Stadt Rösrath hob im Gespräch mit der Bergischen Landeszeitung hervor: „Damit die Kinder gut aufwachsen können, ist neben den Eltern auch das Engagement des gesamten Gemeinwesens gefragt.“ Das gelte ganz besonders für die Stadt Rösrath, denn viele Familien mit Kindern ziehe es in unsere Stadt, fügte Jugendamtsleiter Klaus Grass hinzu. Umso mehr komme es darauf an, Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsangebote, Spielplätze und andere Betreuungseinrichtungen, gute Schulen, Kindertageseinrichtungen und nun auch Familienzentren anbieten zu können. Von dem Rösrather Beigeordneten Ulrich Kowalewski war zu erfahren, dass insgesamt fünf dieser Zentren geplant seien, eins für jeden der Rösrather Stadtteile.

In einem ausliegenden Grußwort des Landesministers für Generationen, Familie, Frauen und Integration Armin Laschet (CDU) heißt es dazu: „Die Landesregierung NRW hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2012 insgesamt 3000 Familienzentren zu gründen. Ich wünsche allen, den schon 
bestehenden und den neuen, gutes Gelingen und danke den beteiligten Akteuren für ihr großes Engagement.“

 

 
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